Uwe Thierbach -
Betriebliche Altersvorsorge & Finanzberatung

Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) wurde im Januar 2017 ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und damit verbunden ein neues Begutachtungsinstrument zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit eingeführt.

Die bisherige Unterscheidung zwischen Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen einerseits und mit kognitiven und psychischen Einschränkungen (insbesondere Demenzkranke) andererseits wird dadurch wegfallen.

Im Zentrum des neuen Begriffs stehen der pflegebedürftige Mensch, seine Selbständigkeit und seine Fähigkeiten, unabhängig davon ob er wegen körperlichen, kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen auf die Unterstützung durch Andere angewiesen ist. Dadurch wird die Pflegeversicherung auf eine neue Grundlage gestellt.

Statt drei Pflegestufen gibt es seit Anfang 2017 fünf Pflegegrade. Diese bilden den Unterstützungsbedarf eines Menschen besser als bislang ab. Für die Pflegebedürftigkeit ist der Grad der Selbständigkeit eines Menschen ausschlaggebend und damit verbunden die Frage: Was kann er oder sie noch alleine und wo benötigt er oder sie Unterstützung?

Je nachdem in welchem Ausmaß die Selbständigkeit oder die Fähigkeiten eines Menschen beeinträchtigt sind ergibt sich einer der fünf Pflegegrade. Diese bilden die Bandbreite von Pflegebedürftigkeit ab: Von geringer Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten (Pflegegrad 1) bis hin zu schwersten Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten, die mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung einhergehen (Pflegegrad 5).

pflegegrade

Eine Beschreibung der Pflegegrade finden Sie hier.

Für die Berechnung eines individuellen Pflegegrades wählen Sie diese Seite.

Spendiert der Chef statt einer Gehaltserhöhung eine Kinderbetreuung, den Opernbesuch oder das neue Smartphone inklusive Vertrag, dann bleibt oft viel mehr Netto vom Brutto. Auch für den Arbeitgeber lohnt es sich, wenn Angestellte statt nach mehr Geld einfach nach Ersatzleistungen fragen – denn es kostet ihn fast nichts.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, größere die Motivation. Wenn Unternehmen für ihre Mitarbeiter nach Präsenten suchen, gibt es attraktive Varianten. Neben dem bekannten Tankgutschein im Wert von 44 Euro können die Unternehmenschefs ihren Mitarbeitern weitere steuer- und sozialabgabenfreie Bonifikationen schenken, und das nicht nur zur Urlaubs- oder Weihnachtszeit, sondern jeden Monat als Motivationsspritze.

Das ganze Berufsleben hindurch können Chefs ihren Mitarbeitern Extras bieten, von denen beide profitieren. Denn richtig gemacht, verzichtet der Staat sogar auf seinen Anteil, seien es Steuern oder Abgaben.

Ja, das gibt es wirklich noch. Schon 44 Euro monatlich machen pro Jahr ein Plus von 528 Euro aus, netto. Und mit weiteren Extras ist noch mehr drin. Steuerfrei übernehmen darf der Chef etwa die Kosten für Kinderbetreuung, Computerausstattung, Weiterbildungskurse oder für eine Unterstützung in einem Notfall.

Der Clou: „Während von einer Lohnerhöhung häufig nur die Hälfte beim Mitarbeiter ankommt, steht ihm manches Extra ungeschmälert zur Verfügung“, bestätigt Andreas Frericks, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei Ecovis in Berlin. Die Variante ist nicht nur für Spitzenverdiener mit hohem Steuersatz interessant. „Sie bringt definitiv allen Arbeitnehmern Vorteile“, so Frericks.

zusatzleistungen

Nach der erneuten Zinssenkung auf 0,15 Prozent der Europäischen Zentralbank am 05.06.2014 wird es noch schwieriger, gewinnbringend zu sparen. Wie Anleger dennoch Geld für ihre Altersvorsorge zurücklegen können, erklärt der Finanzexperte Uwe Thierbach in einem persönlichen Gespräch.

Allein auf die gesetzliche Rente setzen? Das kann schon längst keiner mehr, wenn er den Ruhestand möglichst unbeschwert genießen will. Wer finanzielle Sorgen vermeiden möchte, muss zusätzlich privat ein Kapitalpolster aufbauen.

Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn wer auf die herkömmlichen Vorsorgemethoden setzt, kann kaum noch Rendite erwirtschaften. Sparbuch und Tagesgeld bieten Zinsen, die meist nicht einmal die Inflation ausgleichen.

Und auch an der so beliebten Lebensversicherung geht das Zinstief nicht unbemerkt vorbei. Für die Anbieter wird es immer schwieriger, die in der Vergangenheit in Aussicht gestellte Rendite zu erwirtschaften. Im kommenden Jahr sinkt der gesetzliche Höchstrechnungszins,den die Versicherungsgesellschaften als garantiert angeben dürfen, auf den Tiefstand von 1,25 Prozent.

Hey Boss ich brauch mehr Geld

Mehr Netto vom Brutto

hausrat

Die Kosten für Wohnungseinbrüche steigen auf ein Rekordniveau. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) hat den Einbruch-Report 2015 veröffentlicht. 2014 haben die Hausratversicherer in Deutschland 490 Mio. EUR für Wohnungseinbrüche geleistet – 10 Mio. EUR mehr als im Vorjahr. Damit wurde ein Rekordhoch erreicht. Die Schäden haben in den vergangenen 5 Jahren um 35 Prozent zugenommen. Die durchschnittliche Schadenshöhe beträgt 3.250 EUR. Das sind 1.000 EUR mehr als noch vor 10 Jahren.

Neben dem erlittenen materiellen Schaden geht durch das gewaltsame Eindringen in die Privatsphäre der eigenen vier Wände das Sicherheitsgefühl verloren. Nach diesem schockauslösenden Eingriff in die Privatsphäre leiden die Opfer nicht selten unter psychischen Folgen wie Panikattacken und Schlaflosigkeit. Entgegen der verbreiteten Meinung, dass Einbrüche meist nachts geschehen, sind die Langfinger am häufigsten zwischen 10 und 18 Uhr aktiv.

Fast die Hälfte aller Einbrüche eines Jahres passieren zwischen Oktober und Januar. Rund jede sechste Tat wurde im Dezember verübt.

Besonders hoch ist das Einbruchsrisiko in Einfamilienhäusern sowie in Erdgeschosswohnungen von Mehrfamilienhäusern. In Einfamilienhäusern wird zum Großteil über eine Fenstertür oder ein normales Fenster eingebrochen (jeweils über 40 Prozent), in Mehrfamilienhäusern verschaffen sich die Einbrecher meist Zugang über die Eingangstür.

Der GDV hat den Einbruch-Report 2015 veröffentlicht, der die zentralen Ergebnisse der Studie des kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e. V.
„Wohnungseinbruch: Tat und Folgen“ zusammenfasst.
Link: http://www.k-einbruch.de/

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Verfügungen und Vollmachten

verfuegungen vollmachten

Jeder kann durch Krankheit oder Unfall in die Lage kommen, wichtige Dinge des bisherigen Lebens nicht mehr eigenverantwortlich und selbstbestimmend regeln zu können. In diesem Fall wird ein anderer über das »Ob« und »Wie« bzgl. Ihrer persönlichen Angelegenheiten entscheiden. Das betrifft medizinische Maßnahmen genauso wie Vermögensangelegenheiten oder Handlungen im geschäftlichen Bereich.

Sie können Ihr Leben auch in solchen Fällen in der Hand behalten, wenn Sie Ihren eigenen Willen rechtzeitig deutlich machen. In einer Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung oder Patientenverfügung.

Patientenverfügung

In der Patientenverfügung legen Sie schriftlich fest, ob und wie Sie in bestimmten Situationen ärztlich behandelt werden möchten. Zum Beispiel nach einem Unfall, wenn Sie für einen gewissen Zeitraum entscheidungsunfähig sind, dann gilt trotzdem das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Die Ärzte sind grundsätzlich an Ihren Willen gebunden und richten sich danach, welche lebenserhaltenden oder lebensverlängernden Maßnahmen für Sie getroffen werden.

Wenn Sie Ihr Vermögen absichern wollen und Sie sich Gedanken über Ihre Zukunft machen, gibt es bei der Entscheidung zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kein Entweder Oder. Denn die eine ersetzt nicht die andere. Sichern Sie die Rechtsverbindlichkeit Ihrer Vorsorgevollmacht und Ihrer Patientenverfügung durch umfassende kompetente Beratung und Beurkundung aus einer Hand ab.

Vorsorgevollmacht

Wer seine Angelegenheiten nicht mehr ganz oder nur noch teilweise selbst regeln kann, erhält einen gerichtlich bestellten Betreuer. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es derjenige ist, der wirklich ganz in Ihrem Sinn entscheidet und handelt, dann können Sie mit einer Vorsorgevollmacht eine solche Betreuung verhindern. Denn damit bevollmächtigen Sie eine Person Ihres Vertrauens, an Ihrer Stelle und ohne Einschalten eines Gerichts zu handeln. Fakt ist, dass Ihre Familienangehörige Sie bei rechtsverbindlichen Erklärungen und Entscheidungen nicht automatisch vertreten dürfen. Damit kommt bereits jeder Volljährige in die Lage, zu bestimmen, welche vertrauliche Person ihn bei persönlichen und Vermögensangelegenheiten vertreten darf.

Betreuungsverfügung

Ohne rechtswirksame Vorsorgevollmacht kommt es im Bedarfsfall zur Bestellung eines Betreuers von Amtswegen, den das Gericht grundsätzlich selbst auswählt. Wenn Sie sich lieber auf jemanden Ihres Vertrauens verlassen wollen, können Sie mit einer Betreuungsverfügung einen eigenen Betreuer festlegen. Sollten keine wichtigen Gründe gegen diese Person sprechen, wird sich das Gericht an den Vorschlag halten. Definieren Sie auch Ihre Wünsche und Gewohnheiten in dieser Verfügung, wie Ihre Betreuung ausgeführt werden soll.

Weiterführende Information sind hier.

Selbst ausländische Konzerne haben für ihre deutsche Belegschaft inzwischen die steuerlichen Vorteile eines Nebenleistungspakets entdeckt. So liegt es dem Kosmetikkonzern L’Oréal am Herzen, dass seine Mitarbeiter sich pflegen. Was also ist einfacher, als im hauseigenen Personalverkauf kräftig Preise zu reduzieren? Bei Waren, die L’Oréal auch an Dritte verkauft, sind die Rabatte bis zu einer Höhe von 1.080 Euro jährlich steuer- und sozialabgabenfrei. Auch der Mobilfunkanbieter Ericsson aus Schweden stellt seinen Mitarbeitern eine Vielzahl von Extras zur Auswahl.

Die Krux bei jeder Gehaltserhöhung ist, dass mit ihr auch die Steuer- und Abgabenlast steigt – für Arbeitnehmer wie auch für Arbeitgeber. Beschäftigte klettern wegen der sogenannten kalten Progression nach einer Lohnspritze auf der Steuertarifleiter nach oben und müssen dann einen höheren Prozentsatz ihres Einkommens an den Fiskus abliefern. Im Extremfall kann das sogar dazu führen, dass Arbeitnehmer nach einer Lohnerhöhung weniger im Portemonnaie haben.

Was also ist zu tun? Müssen die Sparer an der Börse einsteigen, oder sind Fonds die richtige Lösung? Und wie kann ich eigentlich meine Rentenlücke ermitteln? Wichtige Ratschläge zu diesen und ähnlichen Fragen gibt es bei einem qualifizierten, unabhängigen Finanz- und Versicherungsmakler.

altersvorsorge

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista.

kroatien

Kroatien erstreckt sich im Nordwesten von den östlichen Ausläufern der Alpen bis an die Donau im Osten. Im Süden wird der Balkanstaat Kroatien von der Adria begrenzt. In den Gebirgsregionen können sogar noch mit etwas Glück Raubtiere wie Braunbären, Luchse oder Wölfe gesichtet werden. Auf den höchsten Berggipfeln liegt Schnee und an den Küstenlinien dominiert ein mediterranes Klima mit vielen Sonnentagen.

Wirtschaftliche Darstellung:

In den letzten Jahren wurden in Kroatien von Seiten der Städte und Gemeinden zahlreiche spezielle Freihandelszonen bzw. Unternehmenszonen eingerichtet, die von der Regierung subventioniert werden und gleichermaßen in- und ausländischen Unternehmen und Investoren besondere Standortvorteile (komplette Infrastruktur) und Steuererleichterungen bieten. Teilweise ist die Kapazität in derartigen Zonen bereits erschöpft, was ein sichtbares Zeichen für den Erfolg dieser Strategie ist. Es kommen auch laufend neue derartige Industriegebiete hinzu, insbesondere in der Nähe von neugebauten Autobahnabschnitten.

2005 wurde ein Service für Unternehmer von Seiten der kroatischen Regierung vorgestellt, das Unternehmensgründungen in Kroatien deutlich erleichtern sollte. Über das Internet lassen sich bislang bürokratische Amtswege erledigen und eine Bearbeitung der Anträge in möglichst kurzen Fristen wird garantiert. Hierbei können Bestechungsmöglichkeiten und Korruption praktisch ausgeschlossen werden. Die Regierung erhofft sich insbesondere durch derartige Services zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums beitragen zu können. Dieser Service wird weiter ausgebaut werden.

Zu den wichtigeren Prioritäten gehört auch die Grundbuchreform. Seit dem Jahr 2007 sind auch die letzten Parzellen in elektronischer Form im Internet hinterlegt, was die Standortauswahl und die Unternehmensgründungen ebenfalls erleichtert.

Zum Bürokratie-Abbau gehört auch die Justizreform. So werden seit 2006 Pfändungen auch von öffentlichen Notaren erledigt, um somit die einzelnen Gerichte zu entlasten. (Bisher konnten Unternehmen zahlungsunfähige Kunden nur schwer verfolgen, da die Gerichte mit Pfändungsanträgen überhäuft waren.)

Im Global Entrepreneurship Monitor (GEM) http://www.gemconsortium.org/docs/2645/gem-2012-global-report nimmt Kroatien teil. Der GEM ist ein internationales Projekt, das seit 1999 von der London Business School(Großbritannien) und dem Babson College (USA) durchgeführt wird. Im Bericht wird die unternehmerische Tätigkeit im Vergleich zu ausgewählten Ländern untersucht und analysiert. Der GEM ist mittlerweile zum wichtigsten Instrument des internationalen Vergleichs der Unterschiede betreffs der unternehmerischen Tätigkeit einzelner Länder geworden. Es werden Faktoren ermittelt, von denen unternehmerische Aktivitäten und wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Verbesserung der unternehmerischen Kapazität eines Staates abhängen.

Im „Global Gender Gap Report 2012“ des Weltwirtschaftsforums belegte Kroatien im weltweiten Ranking einen guten 49. Platz unter 135 Staaten der Welt. Im Bericht werden etwa die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern, die Beteiligung von Frauen in der Politik, sowie in entscheidenden Wirtschaftspositionen eines Staates untersucht.

Die Lissabon-Strategie der Europäischen Union sieht vor, Europa zum konkurrenzfähigsten und dynamischsten, wissensorientierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Im Bericht des Weltwirtschaftsforums 2006 belegte Kroatien als damaliges EU-Kandidatenland hinsichtlich der Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft und in anderen Bereichen bereits bessere Ergebnisse als Bulgarien und Rumänien, zwei Staaten, die im Januar 2007 der EU beigetreten sind.

Im Oktober 2013 hat die Bundesregierung anhand der steigenden Löhne aus dem Vorjahr neue Grenzwerte für die Sozialversicherung beschlossen. Eine Übersicht der aktuellen Rechengrößen 2014 ist über das PDF-Dokument einsehbar.

Ab 2014 darf jeder Arbeitnehmer der mehr als 4.462,50 EUR im Monat verdient (2013: 4.350 EUR), in die private Krankenversicherung wechseln. Die gesetzlichen Krankenkassen erheben Ihre Beiträge bis zu einem Bruttogehalt von 4.050,00 EUR im Monat bzw. 48.600,00 EUR im Jahr. Somit ist die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung um 1.350,00 EUR im Jahr angehoben worden. Das über dem Grenzwert liegende Einkommen, wird bei der Beitragsrechnung nicht berücksichtigt. Der Beitragssatz bleibt weiterhin bei 15,5 Prozent.

Als Resultat der Pflegereform wurden die Beiträge zur Pflegeversicherung zum 01.01.2013 um 0,1 Prozent von 1,95 Prozent auf 2,05 Prozent angehoben. Diese Gelder sollen in die Pflege demenzkranker Menschen fließen.

Die Beitragssätze für die Rentenversicherung betragen weiterhin 18,9 Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenze in der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt in den alten Bundesländern um 1.800 EUR auf 71.400,00 EUR jährlich. In den neuen Bundesländern liegt diese bei 60.000,00 EUR und somit um 200,00 EUR höher als noch 2013.

Die Mini-Job-Grenze bleibt bei 450 EUR bestehen. Die Gleitzone liegt im Bereich 450,01 EUR bis 800,00 EUR. Für Arbeitnehmer, die vor 2013 zwischen 400,01 – 450,00 EUR und 800,01 – 850,00 EUR verdient haben, gibt es eine Übergangsregelung.

Der speziell auf die Informationsbedürfnisse in der Assekuranz zugeschnittene FONDS-TACHO von Assekurata analysiert Fonds im individuellen Wettbewerbsvergleich. Damit können sich Kunden, Vermittler und weitere Interessenten von der Qualität der Fonds überzeugen – prägnant und intuitiv verständlich.

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Infografik EZB Leitzins-Entwicklung

Vielen Rentnern, die nur bis zu 400 Euro monatlich zu ihrer Rente hinzuverdienen können, ist es nicht bewusst: Als Hinzuverdienst gelten auch Einnahmen aus Solarstromanlagen, Photovoltaikanlagen oder Windkraftanlagen!

Das ist dann der Fall, wenn diese Einnahmen steuerlich als Einnahmen aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Tätigkeit bewertet werden und so auch im Einkommensteuerbescheid aufgeführt sind.

Der Rentner muss deshalb beim Rentenversicherer diese Einnahmen bekannt geben. Wenn die Einnahmen – gegebenenfalls auch durch Zusammenrechnung mit einer geringfügigen Beschäftigung – 400 Euro monatlich übersteigen, ist allerdings mit einer Rentenkürzung zu rechnen.

Quelle: DRV

Rentner am 01.07.2009 nach Bundesländern

Männer Frauen
Anzahl Ø in Euro 1) Anzahl Ø in Euro 1)
Schleswig-Holstein 278 377 1 021 391 570 701
Hamburg 141 819 1 067 212 207 818
Niedersachsen 763 564 1 022 1 056 665 685
Bremen 63 551 1 034 92 254 741
Nordrhein-Westfalen 1 700 719 1 110 2 309 300 711
Hessen 567 007 1 056 767 845 716
Rheinland-Pfalz 382 187 1 016 514 182 648
Baden-Württemberg 945 886 1 062 1 317 497 727
Bayern 1 108 084 990 1 564 364 693
Saarland 108 288 1 098 137 507 659
Berlin (West) 185 676 984 273 819 838
Berlin (Ost) 115 549 1 117 165 091 967
Mecklenburg-Vorpommern 194 143 983 272 215 861
Brandenburg 291 267 1 029 401 357 886
Sachsen-Anhalt 291 671 1 025 420 802 877
Sachsen 509 646 1 053 741 731 900
Thüringen 269 737 1 018 383 415 886
Bundesgebiet insgesamt 7 917 171 1 047 11 021 821 749
Ausland 715 336 321 739 123 251
ohne Angabe 6 402 723 12 364 540
insgesamt 8 638 909 987 11 773 308 717

Ohne Waisenrenten, Nullrenten, Knappschaftsausgleichsleistungen und ohne reine KLG.

1 Rentenzahlbetrag aus allen Rentenleistungen (z. B. Versichertenrente, Hinterbliebenenrente) der gesetzlichen Rentenversicherung pro Person.

Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung – Rentenzahlbestand am 01.07.2009

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